Ihre SEO-Agentur bringt nichts?
So wechseln Sie richtig.
Sie zahlen jeden Monat, bekommen Reports, aber das Telefon klingelt nicht öfter. Woran Sie erkennen, ob Ihre Agentur wirklich arbeitet, was Ihnen gehören muss und wie der Wechsel ohne Ranking-Verlust gelingt.
Viel Report,
wenig Anrufe.
Das Muster kennen viele Unternehmer: Seit einem Jahr läuft ein SEO-Vertrag, jeden Monat kommen eine Rechnung und ein PDF mit bunten Kurven. Auf die Frage, warum trotzdem nicht mehr Anfragen kommen, heißt es: „SEO braucht Zeit.“
Das stimmt. Aber nicht unbegrenzt. Nach drei bis sechs Monaten sollten erste Verbesserungen sichtbar sein, nach einem Jahr deutliche. Wenn das nicht so ist, gibt es dafür Gründe, und nicht jeder davon liegt bei der Agentur. Dieser Ratgeber hilft Ihnen, die Lage fair zu beurteilen, und zeigt, wie Sie richtig wechseln, ohne Rankings oder Daten zu verlieren.
8 Warnsignale, dass Ihre SEO-Agentur nicht liefert
1. Der Report zeigt Zahlen, aber keine Maßnahmen. Ein guter Report beantwortet zuerst eine Frage: Was wurde diesen Monat gemacht? Wenn Sie das nach dem Lesen nicht sagen können, ist das ein schlechtes Zeichen.
2. Rankings nur für Begriffe, die niemand sucht. Platz 1 für „Elektroinstallation Meisterbetrieb Bonn-Holzlar Altbau“ klingt gut, bringt aber keinen Kunden. Lassen Sie sich zeigen, wie oft nach den berichteten Begriffen tatsächlich gesucht wird, und gleichen Sie das mit der Google Search Console ab.
3. Auf Ihrer Website hat sich seit Monaten nichts verändert. SEO ohne Änderungen an Texten, Seiten oder Technik gibt es nicht. Wenn Sie keine einzige Änderung finden, wurde vermutlich auch keine gemacht.
4. Ihr Google-Unternehmensprofil ist verwaist. Keine neuen Fotos, keine Beiträge, unbeantwortete Bewertungen. Für lokale Betriebe ist das einer der wichtigsten Hebel, und er macht vergleichsweise wenig Arbeit.
5. Sie haben keine eigenen Zugänge. Search Console, Analytics oder das Google-Profil laufen über das Konto der Agentur, und auf Nachfrage gibt es Ausreden statt Zugangsdaten.
6. Plötzlich viele Backlinks von seltsamen Seiten. Linkpakete aus Netzwerken bringen kurzfristig vielleicht etwas. Langfristig setzen Sie damit Ihre Rankings aufs Spiel.
7. Ständig neue Ansprechpartner. Jedes Quartal jemand anderes, der sich erst einarbeiten muss. Bei SEO zählt Kontinuität mehr als bei fast allem anderen im Marketing.
8. „SEO braucht Zeit“ auch nach zwölf Monaten. Nach einem Jahr sollte es Ergebnisse geben. Oder zumindest eine klare Erklärung, warum nicht, und einen konkreten Plan, was sich ändert.
Der Selbsttest: in einer halben Stunde Klarheit
Für einen ersten Eindruck brauchen Sie kein Fachwissen. Diese vier Prüfungen schaffen Sie in einer halben Stunde:
Search Console öffnen. Unter „Leistung“ den längsten Zeitraum wählen und mit dem Vorjahr vergleichen. Steigen Klicks und Impressionen? Wenn Sie gar keinen Zugang haben, ist das schon die erste Antwort.
Selbst googeln. Suchen Sie Ihre fünf wichtigsten Begriffe am Handy, im privaten Fenster und mit Ort, also etwa „Dachdecker Bonn“. Wo stehen Sie, wo stehen Ihre Wettbewerber, tauchen Sie in der Karte auf?
Google-Profil prüfen. Im Unternehmensprofil unter „Leistung“ sehen Sie Anrufe, Routenanfragen und Website-Klicks. Ist da über die letzten Monate eine Entwicklung zu erkennen?
Nach der Maßnahmenliste fragen. Bitten Sie Ihre Agentur schriftlich um eine Liste aller Maßnahmen der letzten sechs Monate. Eine Agentur, die wirklich arbeitet, schickt die innerhalb weniger Tage.
Fair bleiben: Es liegt nicht immer an der Agentur
Bevor Sie kündigen, lohnt ein ehrlicher Blick auf die eigene Seite. Manchmal ist der Markt einfach schwer: Wer in Bonn als Anwalt oder Zahnarzt sichtbar werden will, braucht mehr Zeit und Budget als ein Dachdecker in Swisttal. Manchmal fehlt die Mitwirkung, und die Agentur wartet seit Monaten auf Fotos, Texte oder eine Freigabe. Und manchmal ist die Website selbst das Problem, etwa ein altes System, das sich kaum noch optimieren lässt.
Sprechen Sie das offen an. Eine gute Agentur kann erklären, woran es hakt, und schlägt einen Plan vor. Kommen darauf nur Ausreden, haben Sie Ihre Antwort.
Monate bis erste Verbesserungen sichtbar sein sollten
Monate ohne Ergebnis und ohne Plan: Zeit für ein ernstes Gespräch
Zugänge zu Domain, Google-Profil und Search Console gehören Ihnen
Was Ihnen gehören muss,
bevor Sie die Agentur wechseln.
Sichern Sie alle Zugänge, solange die Zusammenarbeit noch läuft. Nach einer Kündigung ist die Bereitschaft, bei der Übergabe zu helfen, erfahrungsgemäß kleiner.
Domain
Ihr Unternehmen sollte als Inhaber der Domain eingetragen sein, nicht die Agentur. Fragen Sie beim Anbieter nach, auf wen die Domain läuft, und lassen Sie sich das schriftlich bestätigen.
Hosting und Website-Dateien
Zugang zum Hosting oder zumindest eine vollständige Kopie aller Dateien. Läuft die Website auf einem eigenen System der Agentur, klären Sie vorher, ob Sie sie überhaupt mitnehmen dürfen.
Google-Unternehmensprofil
Sie müssen Inhaber sein, nicht nur Manager. Nur Inhaber können andere Nutzer entfernen. Hat die Agentur das Profil angelegt, kann Ihr Unternehmen die Inhaberschaft bei Google anfordern.
Search Console und Analytics
In der Search Console als Inhaber bestätigt, in Google Analytics mit Administrator-Rechten. Nur so behalten Sie die Daten der letzten Monate und können die nächste Agentur daran messen.
Google-Ads-Konto
Wenn Sie Anzeigen schalten: Das Konto sollte Ihrem Unternehmen gehören. Sonst verlieren Sie beim Wechsel die gesamte Kampagnenhistorie und müssen bei null anfangen.
Texte und Bilder
Klären Sie die Nutzungsrechte. Lizenzen für Stockfotos können auf die Agentur laufen statt auf Sie. Dann dürfen die Bilder nach dem Wechsel unter Umständen nicht mehr verwendet werden.
Zum Vertrag: Prüfen Sie Laufzeit, Kündigungsfrist und ob sich der Vertrag automatisch verlängert. Kündigen Sie schriftlich und lassen Sie sich den Eingang bestätigen. Ob eine vorzeitige Kündigung möglich ist, etwa weil vereinbarte Leistungen fehlen, hängt vom Einzelfall ab. Das klären Sie am besten mit einem Anwalt, wir sind keine Rechtsberater.
So klappt der Agenturwechsel
ohne Ranking-Verlust.
Zugänge sichern
Domain, Hosting, Google-Profil, Search Console, Analytics und Ads: alles auf Ihr Unternehmen übertragen, bevor Sie kündigen. Das ist der wichtigste Schritt und der, der am häufigsten vergessen wird.
Bestand dokumentieren
Exportieren Sie die Daten aus der Search Console, notieren Sie Ihre aktuellen Positionen und lassen Sie sich eine Liste aller Seiten und Backlinks geben. So können Sie später sauber vergleichen.
Gemietete Links klären
Manche Agenturen setzen Links auf eigenen Seiten oder mieten sie nur. Mit dem Vertragsende verschwinden sie oft. Ein leichter Rückgang danach ist dann erklärbar und kein Fehler der neuen Agentur.
Adressen nicht ändern
Wird mit dem Wechsel auch die Website erneuert, braucht jede alte Adresse eine 301-Weiterleitung auf die neue. Fehlende Weiterleitungen gehören zu den häufigsten Ursachen für Einbrüche nach einem Relaunch.
Messung ohne Lücke
Analytics und Search Console laufen während des Wechsels einfach weiter. Sonst fehlen Ihnen genau die Daten, mit denen Sie die Arbeit der neuen Agentur beurteilen wollen.
Klare Ziele vereinbaren
Legen Sie mit der neuen Agentur von Anfang an fest, welche Suchbegriffe zählen, was monatlich berichtet wird und woran Erfolg gemessen wird. Dann müssen Sie diesen Ratgeber nicht noch einmal lesen.
Unsicher, ob Ihre Agentur
gute Arbeit macht?
Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir uns mit Ihnen Ihre Search Console, Ihr Google-Unternehmensprofil und den letzten Report an. Danach wissen Sie, ob die bisherige Arbeit Sinn ergibt und wo es hakt.
Manchmal ist die ehrliche Antwort: Bleiben Sie bei Ihrer Agentur, aber fordern Sie zwei, drei Dinge konkret ein. Auch das sagen wir Ihnen. Wenn ein Wechsel sinnvoll ist, begleiten wir die Übergabe Schritt für Schritt. Unsere laufende SEO-Betreuung beginnt bei 500 € netto im Monat und ist monatlich kündbar. Mehr dazu auf der Seite SEO Agentur Bonn.
kostenlose Beratung, unverbindlich
statt Bauchgefühl: Wir schauen gemeinsam in Ihre Search Console
auch wenn Bleiben die bessere Wahl ist
Fragen zum
Agenturwechsel.
Nicht, wenn Ihre Website und deren Adressen gleich bleiben. Rankings hängen an Ihrer Website, nicht an der Agentur. Eine Ausnahme sind Links, die die alte Agentur nur gemietet oder auf eigenen Seiten gesetzt hat. Fallen die weg, kann es einen leichten Rückgang geben.
Ihrem Unternehmen, auch wenn die Agentur es angelegt hat. Wichtig ist, dass Sie im Profil als Inhaber eingetragen sind und nicht nur als Manager. Ist das nicht der Fall, können Sie die Inhaberschaft direkt bei Google anfordern.
Erste Verbesserungen sollten nach drei bis sechs Monaten sichtbar sein, deutliche Ergebnisse nach etwa einem Jahr. In sehr umkämpften Branchen kann es länger dauern. Dann sollte die Agentur das aber von Anfang an offen gesagt haben.
Das hängt von Ihrem Vertrag ab. Wenn vereinbarte Leistungen nachweislich nicht erbracht wurden, kann eine vorzeitige Kündigung möglich sein. Dokumentieren Sie Ihre Nachfragen schriftlich und lassen Sie sich im Zweifel von einem Anwalt beraten. Wir sind keine Rechtsberater.
Der Wechsel selbst kostet vor allem etwas Zeit für die Übergabe. Bei QOM ist das Erstgespräch mit einem Blick auf Ihre Daten kostenlos. Die laufende SEO-Betreuung beginnt bei 500 € netto im Monat und ist monatlich kündbar.